Was ist ein Passivhaus?
Passivhäuser sind Gebäude, in denen eine
behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer bei extrem geringem
Heiz-Wärmebedarf zu erreichen ist. Maximaler Komfort
also bei minimalstem Energie-Verbrauch.
Die Planung und Realisierung von Passivhäusern stellt erhöhte Ansprüche an die
Beteiligten Bauherren, Planer, Baumeister und Installateure. Ein Passivhaus hat
eine hochisolierte, dichte Gebäudehülle (auch der Keller bleibt warm),
bei der alle Wärme-Brücken eliminiert sind sowie eine automatische
Lüftungsanlage. Alle Fenster sind dreifach verglast, lassen Licht
und Sonne rein, nicht aber Wärme nach aussen.

Bei entsprechender Energiedisziplin der
Bewohner erübrigt sich beim Passivhaus der Einbau einer konventionellen Heizung.
Das Passivhaus verbraucht noch einen Drittel der Heizenergie eines
vergleichbaren Minergiehauses. Für den Fall, dass die internen Wärmequellen
(Licht, Haushalt, TV, Computer etc.) für den Restbedarf an Heizenergie nicht
reichen, sind OptiCasa Passivhäuser mit einer sehr kleinen Wärmepumpe
ausgerüstet, die auch das Warmwasser aufbereitet.
Das Passivhaus ist geringfügig teurer im Bau, was
sich aber durch die Einsparung der Heizkosten und die weit geringeren
Unterhaltskosten kompensiert.
Das Passivhaus ist ein Wohlfühlhaus,
bedingt durch die geringeren Temperatur-Gradienten im Raum, die stets vorhandene
Frischluft, das Wegfallen des täglich 2-maligen Lüftungsaufwandes, die
Luftreinheit usw. Bewerkstelligt werden diese Superlative durch die eingebaute
Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Verkehrslärm, Insekten, Staub, Russ,
Feuchtigkeit und Pollen (Allergiker) bleiben draussen. Die Luft wird
draussen einen Meter über Boden zentral angesaugt und erwärmt sich vorerst im
ca. 30 m langen Ansaugschlauch, der 2 m unter der Erde verlegt ist, kostenlos.
Im Sommer erfolgt ebenso gratis die entsprechende Abkühlung.

Die Erdölvorkommen schwinden, das Oel wird sehr, sehr teuer und
verschwindet innert einer Generation vom Markt. Die elektrische Energie wird
ebenfalls ein knappes Gut werden. Verantwortungsbewusste Bauherren schonen mit
der Wahl eines Passivhauses die Umwelt nachhaltig und können die Energie-Politik
der Zukunft gelassen vom Fauteuill aus verfolgen.

Die Qualität des Passivhauses lässt sich
prüfen nach Normen des Passivhausinstituts von Prof. Dr. Wolfgang Feist. Die
Einhaltung und Schulung dieser Vorgaben hat sich die „IG Passivhaus Schweiz“,
einer Vereinigung von Unternehmern, die umweltgerecht bauen wollen und der auch
die OptiCasa AG als aktives Mitglied angehört, zu eigen gemacht.
Die Dichtheit der Gebäudehülle lässt sich mit
einem sogenannten „Blowdoortest“ nachweisen.
OptiCasa AG
ist in der Schweiz ein Pionier im Bau von Passivhäusern und verfügt
bereits über einen beachtenswerten Erfahrungs-Vorsprung.